Die staatlich geförderte BasisRente („Rürup-Rente“) ist besonders für Freiberufler interessant. Der Sonderausgabenabzug der Beiträge ist jedoch damit verknüpft, dass die BasisRente in ihrer rechtlichen Ausgestaltung der Gesetzlichen Rentenversicherung entspricht, d.h.

  • die versicherte lebenslange Rente frühestens ab dem Alter 62 Jahre gezahlt wird
  • die Ansprüche nicht vererblich, übertragbar, beleihbar oder veräußerbar sind und bei Kündigung keine Leistung fällig wird und
  • keine Kapitalzahlung statt der Rente erfolgt.

Als Sonderausgaben absetzbar sind seit 2016 Beiträge, die dynamisch an den Höchstbeitrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung (West) gekoppelt sind. In 2018 sind dies 23.362 € (47.424 € bei zusammen veranlagten Ehegatten). Allerdings können in 2018 erst 86 % der Aufwendungen für eine BasisRente steuerlich geltend gemacht werden. Dieser Anteil erhöht sich bis 2025 um jeweils 2%-Punkte pro Jahr. Beispielsweise werden bei einem Aufwand von 23.362 € (47.424 €) im Jahr 2018 maximal 20.393 € (40.789 €) als Sonderausgaben anerkannt (Einzelheiten siehe Steuerliche Übersicht).

Vorteile

  • Staatliche Förderung durch Sonderausgabenabzug
  • Laufende Beiträge und Einmalbeiträge möglich
  • Hartz-IV-sicher

Versicherte Altersrente

Der Sonderausgabenabzug der Beiträge setzt voraus, dass

  • die versicherte lebenslange Rente frühestens ab dem Alter 62 Jahre gezahlt wird
  • die Ansprüche nicht vererblich, übertragbar, beleihbar oder veräußerbar sind und bei Kündigung keine Leistung fällig wird und
  • keine Kapitalzahlung statt der Rente erfolgt.

Hinterbliebenenversorgung

Für den Todesfall kann mitversichert werden eine Rente

  • für den hinterbliebenen Ehegatten bis zur Höhe der Altersrente
  • für jede minderjährige Waise in Höhe von 20 % der versicherten Altersrente (diese wird höchstens bis zum vollendeten 25. Lebensjahr gezahlt). (Hinterbliebenenvorsorge)

Insgesamt kann die Hinterbliebenenrente nicht höher sein als die versicherte Altersrente. Hinterbliebenenrente und Waisenrente können auch nachträglich in den Vertrag eingeschlossen werden.

Berufsunfähigkeitsvorsorge

Für den Fall der Berufsunfähigkeit kann mitversichert werden

  • Befreiung von der Beitragszahlung bei vollem Erhalt der versicherten Alters- und gegebenenfalls Hinterbliebenenrente
  • Berufsunfähigkeitsrente bei gleichzeitiger Beitragsbefreiung bis zur Höhe der Altersrente.

Flexibilität der Beitragszahlung

Bei Veränderungen der finanziellen Situation lässt sich der laufende Beitrag sowohl senken als auch erhöhen. Die künftige Rente wird entsprechend angepasst. Zusätzlich zur regelmäßigen Beitragszahlung kann am Jahresende eine einmalige Sonderzahlung geleistet werden.

Kapitalerhalt

Damit die eingezahlten Beiträge bei Tod vor Rentenbeginn nicht verloren sind, kann eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden, die die Rückzahlung der Beitragssumme an die gesetzlichen Hinterbliebenen sicherstellt. Diese Zusatzversicherung wird allerdings steuerlich nicht gefördert.

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