Die Direktversicherung ist eine Form der Betrieblichen Altersversorgung, bei der ein Arbeitgeber als Versicherungsnehmer für seinen Mitarbeiter als versicherte Person einen Versicherungsvertrag abschließt. Die Versicherungsbeiträge können entweder ausschließlich vom Arbeitnehmer oder vom Arbeitgeber oder anteilig von beiden Partnern gezahlt werden.

Zahlt der Arbeitnehmer die Beiträge alleine oder anteilig spricht man von Entgeltumwandlung. Die Versicherungsleistungen können frühestens nach Vollendung des 62. Lebensjahres in Anspruch genommen werden.

Vorteile

  • Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit der Beiträge
  • Nachgelagerte Besteuerung
  • Flexible Weiterführung nach Arbeitgeberwechsel möglich

Perspektive oder kapitalmarktnah?

Die Presse Direktversicherung gibt es in den Ausprägungen, Perspektive sowie als kapitalmarktnahe Variante Invest Flex und IndexSelect (Plus). Die Produkteigenschaften entsprechen denen der Presse PrivatRente, bei der Variante Perspektive denen der Presse PrivatRente Perspektive. Einzelheiten zu den Anlagestrategien finden Sie unter Fondskonzepte.

Bei der Presse Direktversicherung ist es möglich, Leistungen bei Berufsunfähigkeit sowie eine Hinterbliebenenrente mitzuversichern.

Entgeltumwandlung - Steuern und Sozialabgaben sparen!

Jeder Arbeitnehmer hat einen Rechtsanspruch auf eine Entgeltumwandlung nach § 3 Nr. 63 EStG. Es können Beiträge in Höhe von 8 % der Beitragsbemessungsgrenze der Gesetzlichen Rentenversicherung (West) pro Jahr steuerfrei eingezahlt werden (im Jahr 2018 sind dies 6.240 €).

Die zufließenden Leistungen sind voll steuerpflichtig (nachgelagerte Besteuerung).

Der Versicherungsschutz

Versichert wird eine lebenslange Rente, die frühestens ab Vollendung des 62. Lebensjahres zur Auszahlung kommt. Steuerlich begünstigt kann in die Versicherung Berufsunfähigkeitsschutz sowie eine Hinterbliebenenvorsorge eingeschlossen werden.

Unverfallbarkeit

Bei einer arbeitnehmerfinanzierten Entgeltumwandlung gilt die Unverfallbarkeit von Anfang an. Für andere Zusagen, die nach dem 1.1.2009 gegeben wurden, gilt die gesetzliche Unverfallbarkeit, wenn Sie als Arbeitnehmer zum Zeitpunkt des Ausscheidens mindestens fünf Jahre im Unternehmen tätig waren und das 25. Lebensjahr bereits vollendet haben. Bei älteren Zusagen haben Sie einen unwiderruflichen Anspruch auf die versicherten Leistungen, wenn Sie 30 Jahre alt sind und fünf Jahre versichert waren.

Was passiert bei Arbeitgeberwechsel?

Es gibt einen Rechtsanspruch auf Übertragung der Versorgung (Portabilität) auf den Versorgungsträger des neuen Arbeitgebers. Bei Selbstständigkeit kann der Vertrag auch privat fortgeführt werden. Die Höhe des neuen Beitrags legen Sie fest. Wir errechnen dann die neuen Versicherungsleistungen. Es besteht auch die Möglichkeit, den Vertrag beitragsfrei weiterzuführen.

Krankenversicherungsbeiträge

Wer in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, für den sind die Leistungen aus einer betrieblichen Altersversorgung beitragspflichtig; sie werden mit anderen Versorgungsbezügen addiert. Beiträge werden jedoch nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung erhoben.

Bei Rentenleistungen ist die monatliche Rente für die Beitragsermittlung maßgebend, die Krankenversicherungsbeiträge sind lebenslang zu zahlen.

Bei Kapitalleistungen wird der Auszahlungsbetrag durch 120 geteilt. Darauf werden monatlich die entsprechenden Krankenversicherungsbeiträge erhoben. Nach zehn Jahren ist die Beitragspflicht abgegolten. .

Variable Beitragshöhe

Eine Änderung der Beitragshöhe ist in Abstimmung mit dem Arbeitgeber jederzeit möglich. Nach oben sind die Beiträge in ihrer Steuerfreiheit jedoch durch die bestehenden gesetzlichen Vorgaben begrenzt.

Nutzen Sie unsere praktischen Online-Formulare und wir berechnen Ihre Konditionen individuell.

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