Beitragsbemessungsgrenzen 2014

Auch 2014 steigen wieder die Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) in der gesetzlichen Sozialversicherung. Das Bundeskabinett hat am 16. Oktober 2013 die neue Werte für 2014 beschlossen. Die Zustimmung des Bundesrats steht zwar noch aus, erfahrungsgemäß wird es hier jedoch zu keiner Änderung mehr kommen. Die Beitragsbemessungsgrenzen geben an, bis zu welchem Bruttoeinkommen Arbeitnehmer maximal Beiträge zur Sozialversicherung zahlen müssen. Die Berechnung der Beitragsbemessungsgrenze für 2014 basiert auf der Lohn- und Gehaltsentwicklung im Jahr 2012. Da die Einkommen gestiegen sind, müssen aufgrund gesetzlicher Vorschriften nun auch die Bemessungsgrenzen angepasst werden. Während für die Pflege- und Krankenversicherung eine bundesweit einheitliche Grenze gilt, wird bei der Beitragsbemessungsgrenze für die Renten- und Arbeitslosenversicherung zwischen den neuen und alten Bundesländern unterschieden. Da einerseits die Löhne im Osten weniger stark gestiegen sind und andererseits das dortige Einkommensniveau niedriger als im Westen ist, steigt die Grenze nur um 100 Euro auf 5.000 Euro brutto (60.000 Euro/Jahr). In den alten Bundesländern beträgt der neue Wert dagegen 5.950 Euro brutto (71.400 Euro/Jahr). Das ist ein Anstieg um 150 Euro.

Höhere Förderung in der betrieblichen Altersversorgung

Die neuen Werte haben allerdings auch Auswirkungen auf die nach § 3 Nr. 63 EStG geförderten Höchstbeiträge in der betrieblichen Altersversorgung (4% der BBG in der gesetzlichen Rentenversicherung West). Ab 2014 können dann voraussichtlich 238 € mtl. bzw. 2.856 € jährlich (2013: 232,- € mtl. bzw. 2.784 € jährlich) steuer- und sozialabgabenfrei in eine betriebliche Altersversorgung umgewandelt werden.

Weitere Informationen und die neuen Rechnungsgrößen finden sich auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.